Zeitfenster: 1 Minute

Kinder am Duschen, kurzer Blick aus dem Badezimmerfenster: WOW !!!!

Absolut unglaubliche Färbung des Himmels. Natürlich ist die große Kamera nicht in der Nähe. Und das Farbenspiel ändert sich quasi beim Hinschauen.

Es gilt mal wieder: die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Also Handy gezückt und diesen fantastischen (oder kitschigen?) Moment festgehalten. In Lightroom dann die Farbdynamik an das ebene Gesehene angepasst und fertig ist die Erinnerung an diesen perfekten Augenblick.

Ausnahmsweise machen sich die orangen Natriumdampf-Straßenlaternen mal gut: einerseits passt die Farbe zum „unteren Ende“ des Himmels. Andererseits bilden sie eine Diagonale und leiten damit – zusammen mit dem schwarzen, ansteigenden „Horizont“ aus Haus und Bäumen – durch das Foto.

Apple iPhone 7+ @ 6,6 mm, 1/50s, f/2.8, ISO 160

Der Zauber der Holledau

Spätwinter, klare Luft, nicht zu kalt. Kein Mensch weit und breit. Leere Hopfengärten. Leere Straßen und Wege. Ein Reh huscht vorbei und verschwindet im Gebüsch. Und die Sonne geht in klarer Luft an einem kitschigen Himmel unter. Oberbayern hat auch abseits des Voralpenlandes seine schönen Seiten – hier nämlich 🙂

Sony a7iii mit 24-105mm f4 @ 61mm f/10, 1/320s, ISO 400 – aus der Hand
Sony a7iii mit 24-105mm f4 @ 65mm f/10, 1/320s, ISO 320 – aus der Hand

Hopfengärten zum Ende des Winters

Das landschaftsprägende Element der Holledau sind die Hopfengärten. Aber nicht nur die „Stangen“ und der „Drahtverhau“ habe ihre interessanten Seiten, auch der Wandel über die Jahreszeiten ist massiv: trist und leer fast 6 Monate im Jahr, dann plötzlich schießt der Hopfen aus dem Boden und 4 oder 5 Meter in die Höhe. Und das binnen weniger Wochen – nur wenige Pflanzen wachsen schneller wie Hopfen! Man steht plötzlich vor grünen Wänden überall. Und schon im September oder Oktober ist wieder Schluss…

Aus fotografischer Sicht ist also meist was geboten. Aktuell sind es die leeren Gärten mit Schneeresten. Durch die Erdwälle rund um die eingezogenen Pflanzen taut der Schnee ungleichmäßig: im Süden schnell, im Norden langsam. Und damit entstehen großflächige, interessante Steifenmuster in der Landschaft. Paart man das dann noch mit passendem Wetter und Himmel, wird’s interessant.

Sony a7iii mit 24-105mm F4 G OSS @ 49mm f/11, 1/200s, ISO 1600 – aus der Hand
Sony a7iii mit F4-105mm F4 G OSS @ 24mm f/13, 1/125s, ISO 320, aus der Hand
Sony a7iii mit 24-105mm F4 G OSS @ 96mm f/13, /400, ISO 3200 – aus der Hand
Sony a7iii mit 24-105mm F4 @ 105mm f/7.1, 1/500s, ISO 8000 – aus der Hand