Kreta: Kloster Arkadi

Einer der „must see“-Plätze auf Kreta ist das alte Kloster Arkadi, ziemlich zentral in der Nähe von Rethymno gelegen. Neben der historischen Bedeutung ist es auch einfach ein toller Ausflug mit landschaftlich schöner Anfahrt und ein fotogener Gebäudekomplex.

Lost places

Auf Kreta gibt es eine durchaus empfehlenswerte kleine Wanderung durchs „Tal der Mühlen“ in der Nähe von Iraklion. Angenehm kühl, nicht überlaufen und landschaftlich interessant. Und eben viele alte, aufgelassene Ölmühlen, die sich die Natur zurückerobert hat.

Hopfengärten im Regen

Endlich regnet es mal nennenswert in der Holledau – die Natur braucht das Wasser ganz dringend!

Und kaum ist die Feuchtigkeit da, schon sprießt das Grün, insbesondere der allgegenwärtige Hopfen… Also mal schnell ein paar Fotos gemacht bevor die Sonne wieder scheint und der Hopfen zwei weitere Meter gewachsen ist.

Ein tiefer Blick…

… nein, nicht ins Glas. Vielmehr in den Samenstand eines Zierlauchs. Leider hatte den eines unserer Kinder kürzlich knapp unter der Blüte abgeschnitten und weggeworfen… 🙁 Und nach ein paar Tagen in der Vase (und ohne Wasser…) wurde aus der Blüte dann dieses Kunstwerk der Natur: im Innern hatte sich eine Art „Zwiebel“ gebildet, die durch die strahlenartigen Arme der eigentlichen Blütenkugel eingefasst wird. Ein Hingucker, oder?

Schönen Muttertag!

Statt Blumen gibt’s von mir heute – ta-taaa! – eine Blume 🙂

Nachdem das tränende Herz letztes Jahr riiiiesig war und dann von der Trockenheit und Hitze überrascht, sehr schnell verblühte, ist es dieses Jahr doch eher ein mageres Pflänzchen. Nun ja: ein nettes Motiv in Herzform, passend zum Muttertag (oder sonstigen Anlässen) gibt es trotzdem ab.

Ist wieder mal eine Aufgabe für das Fokus Stacking – war allerdings echt schwierig, da der Wind immer wieder diesen zarten Zweig bewegt hat und so ich ja doch so 30 Bild mit leicht unterschiedlichem Fokus aber Motiv an der gleichen Stelle brauche… Und ich wollte von der kärglichen Pflanze nicht auch noch was abschneiden, um die Aufnahme dann drinnen am Schreibtisch zu machen. Aber irgendwann ging’s dann mal für 30 Sekunden ohne Wind 🙂

Küchenschelle

Noch ein weiteres Foto aus der „Küchenschellen-Serie“ – es hat einfach zu viel Spaß gemacht, sich an dem einen Objekt auszutoben: diesmal nur ein Teilausschnitt, Licht von hinten, wieder ca. 50 Bilder im Fokus-Stapel, um die enorme Schärfentiefe hinzubekommen – eine filigrane Arbeit, den Schärfering des Objektiv immer nur einen Hauch weiterzudrehen (dafür aber immer den gleichen „Hauch“…). Dank der neuen Intervallaufnahmefunktion meiner Sony a7iii aber zumindest recht komfortabel machbar.

Die liebliche Küchenschelle – mal anders…

Kaum ist die Küchenschelle (wie immer zu schnell) verblüht, kommt es fast zu einer Art zweiten Blüte: die Samenstände entwickeln sich. Und diese sind beim genauerem Hinschauen durchaus auch adrett: behaarte Fäden, die sich chaotisch in alle Richtungen recken.

Na ja: auf jeden Fall ein Foto wert. Und eine echte Herausforderung für das Fokusüberlagern aus mehreren Bildern, da sich hier so viele Details überdecken. Aber ich denke, es hat ganz gut geklappt – mit ca. 50 Einzelbildern und sehr sauberer (d.h. gleichmäßiger) manueller Fokussierung.

Ein Kunstwerk aus Licht und Farben…

Es fing ganz harmlos mit einer verblühten Küchenschelle an, die ich – um sie ohne Wind fotografieren zu können – in eine Vase stellte. Und da stand sie dann, wurde vergessen – und wurde dabei immer schöner: aus den „Tentakeln“ wurden behaarte Tentakeln und mit ein paar Wassertropen und dem richtigen Licht – wow! Was eine Licht- und Farbexplosion.

Und das ganz ohne Photoshop – nur in Lightroom die Schatten und Lichter bearbeitet sowie die Farbintensität erhöht. Unglaublich, was sich durch die richtige Inszenierung mit eines LED-Taschenlampe, Fokus-Stacking (ca. 60 Bilder) und zur blauen Stunde so machen lässt.

Ein Kitsch-Bild

Da laufe ich über unsere Terrasse und wundere mich: irgendetwas ist anders wie vorher. Was nur?

Ahhh, mmmhhh, grrrr: irgendwer hat die gerade aufblühenden Köpfe des Zierlauchs sauber kurz unterhalb der Blüte abgeschnitten. Zwei sind ganz verschwunden, ein dritter liegt neben den nun kopflosen Stängeln auf der Erde. Ich habe da ja so einen Verdacht, wer das gewesen sein könnte…

Nun ja, ab ist ab. Zum Wegwerfen zu schade. Daher lieber mal so ein richtig kitschiges Foto kreieren – so, wie es sich bei jeder Hochzeit nett machen würde.

Man nehme: das Restlicht am Abend, eine Taschenlampe zum Akzent setzen, eine Sprühflaschen mit Wasser (für Blüte und insb. für die Lichtflecken im Hintergrund = Wassertropfen auf dem Tisch), Stativ und Kamera.

Ist doch allemal besser, als sich nur über die abgeschnittene Blüte zu ärgern 🙂

„Sonnen-Blume“

Ein kleiner Ausflug am späten Nachmittag zur nächsten Wiese. Viele „Pusteblumen“. Aber wie macht man damit eine nette Aufnahme?

Hinlegen, Perspektiven ausprobieren und dann die Idee: voll gegen die Sonne. Dann sollte die Pusteblume leuchten. Etwas trickreich, die richtige Kombination aus Blende, Schärfe und Abstand zur Pusteblume zu finden. Aber dann sieht es doch ganz nett aus, oder?

… und seit dem Ausflug juckt es mich überall. Zecken sind es nicht. Aber irgendwie krabbelt da wohl – neben mir – recht viel Viehzeugs auf der Wiese rum 😉