Schräg…

Eine Vorsorgeuntersuchung brachte mich nach Fürth in die Schön-Klinik. Das Empfangsgebäude wurde mir schon beim Terminausmachen als „umgedrehte Kaffeetasse“ beschrieben: „das finden Sie sofort“ – stimmt: das Gebäude fällt auf.

Beim Rausgehen fiel mir dann auf, dass es sich auch zum Fotografieren eignet, ja geradezu herausfordert: schräg, verspiegelt, ungleichmäßig-gleichmäßig. Leider nur das Handy dabei, aber trotzdem ganz gelungene Aufnahmen – finde ich.

Wasserrad

Eher beiläufig bei einer Fahrradtour mit den Kindern in Pfaffenhofen an der Ilm entstanden: das Rad eines kleinen Wasserkraftwerks, angetrieben durch die Ilm im Bürgerpark. Mal schnell aus der Hand, ohne Stativ usw. Ich glaube, ich muss da irgendwann noch mal mit mehr Ausrüstung, Zeit und Muße hin, um das noch besser in Szene zu setzen…

Wasserkraftwerk im Bürgerpark Pfaffenhofen

Strommast

Früh morgens auf dem Golfplatz in Reichertshausen. Ok, ich habe die Bälle schon mal besser getroffen… Die Motivation fürs Golfen sinkt daher etwas – dafür liegt mehr Fokus auf der Motivsuche, denn dieser sonnige Tag mit ganz leichtem Nebel in der Früh ist einfach beeindruckend schön.

An einem Ort, an dem ich schon x Male war (da natürlich(!) mit voller Konzentration auf den nächsten Schlag 😉) gibt es immer wieder was zu entdecken. So zum Beispiel einen Strommast auf Loch 7. Nicht, dass ich die Leitungen nicht schon vereinzelt tatsächlich getroffen hätte… Aber als schwarz/weiß-Motiv ganz passabel.

Zufallsfund: Abstrakte Ansichten

Seltsam, nun arbeite ich seit Jahren im selben Bürogebäude und selten hat es gereizt, dort mal ein Foto zu machen. – Heute war ich mit einem Kollegen beim Mittagessen und wir haben, recht überraschen 😉, fast die ganze Zeit über Kameras und das Fotografieren geredet. Vermutlich war das der Trigger, um dann direkt vor dem Eingang gleich zwei interessante Motive zu finden:

Ein ordinärer Lichtschacht, oben mit dem typischen Rost abgedeckt. Aber zu der Jahreszeit und der Uhrzeit (was ein Zufall!) fällt das Sonnenlicht so ein, dass sich auf der Betonwand Streifen bilden. Und zusätzlich ist genau neben dem Lichtschacht ein größeres Fenster, in dem sich die Sonne so spiegelt, dass sie in annähernd gleichem Winkel auch in den Schacht fällt. Und so entsteht ein durchaus interessantes Streifenmuster.

Und dann gleich noch eine Entdeckung, direkt vor der Tür: die riesige Fußmatte vor dem Eingang gibt ja eigentlich ein schönes, grafisches Motiv ab. Dazu die Spitzen meiner Schuhe, die ebenfalls den hell-dunkel Kontrast aufgreifen und als „Störer“ das sehr strenge Muster der Fußmatte auflockern. Cooles Bild eigentlich.