Dolomiten-Winter

Mitte Dezember so richtig Winter in Südtirol / den Dolomiten zu haben ist Glückssache. Wir hatten dieses Jahr Glück: es hatte schon früh viel geschneit, so dass eine ordentliche Grundlage da war. Und dann hat es netterweise am ersten – und nur am ersten! – Tag unseres Urlaubs noch eine dekorative Schneedecke draufgeschneit, so dass die Bäume und Felsen wieder schön weiß waren. Ein Traum! Aber sehr selbst…

Schnee-Details

Schnee ist faszinierend: er verändert Landschaften binnen weniger Stunden: aus bunt wird schwarz-weiß, aus laut wird leise. Aber Schnee an sich ist auch ein interessantes Motiv: nicht immer leicht zu fotografieren, meist sehen die Aufnahmen viel „flacher“ aus, als man eine Szene in der Erinnerung hat.

Ich habe mich mal wieder daran versucht: es gab so schön vom Wind geschliffenen Schnee, den musste ich einfach aufnehmen – auch wenn meine Mitmenschen bestimmt ihren Spaß dabei hatten mich im Schnee liegen zu sehen und meine Frau einen Kaffee mehr auf der Hütte trinken durfte…

Morning has broken

Vermutlich einer der letzten schönen Tage, bevor die in der Hallertau leider unvermeidliche Nebelsuppe im November und Dezember Einzug hält. Also vor der Arbeit noch kurz eine Runde gedreht, um die tolle Herbst-Stimmung festzuhalten und die Ruhe des Morgens zu genießen.

Fernblick

Fantastische Sicht kürzlich bei einem Wanderung mit der Familie vom Herzogstand in Bayern: ein typischer Fön-Tag mit klarer und warmer Luft und damit unglaublicher Fernsicht. Eigentlich lässt es sich nicht in Bilder fassen – ich habe es trotzdem mal versucht…

Blick vom Herzogstand gen Süden – Panorama aus 10 Einzelbildern

Ebenso beeindruckend, allerdings überhaupt nicht schön waren hingegen die Massen am Menschen, die dieses Wetter auf den Berg gelockt hat: war es morgens noch ziemlich leer und damit erholsam, so tummelten sich um die Mittagszeit so viele Bergbegeher auf den Wegen, dass man wortwörtlich Schlange stehen musste – auf einem Wanderweg. Um um die Kurve zu kommen. Flach, keine Kletterei oder so was. – Das habe ich noch nicht erlebt – und will es auch nie wieder erleben… Die Kinder laufen schon echt gut und auch schwierigere Wege, die Zeit der „Berge mit Seilbahnanschluss“ sind also hoffentlich bald vorbei…

Hopfengarten im Sommer

Auf dem Weg zur Arbeit. Vollsperrung auf der A9. Alle Umfahrung tief rot. Nix geht mehr. Was tun? Schattigen Platz mit Blick auf die (leere) Autobahn suchen und mit der einzig verfügbaren Kamera – dem Handy – die morgenliche Stimmung im Hopfengarten festhalten. Manchmal kann Stau auch schön sein 😉

… aber bitte nicht jeden Morgen! – Eine gute Stunde später ging’s dann weiter.

Strommast

Früh morgens auf dem Golfplatz in Reichertshausen. Ok, ich habe die Bälle schon mal besser getroffen… Die Motivation fürs Golfen sinkt daher etwas – dafür liegt mehr Fokus auf der Motivsuche, denn dieser sonnige Tag mit ganz leichtem Nebel in der Früh ist einfach beeindruckend schön.

An einem Ort, an dem ich schon x Male war (da natürlich(!) mit voller Konzentration auf den nächsten Schlag 😉) gibt es immer wieder was zu entdecken. So zum Beispiel einen Strommast auf Loch 7. Nicht, dass ich die Leitungen nicht schon vereinzelt tatsächlich getroffen hätte… Aber als schwarz/weiß-Motiv ganz passabel.

One is wrong

Früh morgens am Strand auf Kreta: alle Liegen und Schirme sind akkurat in Reih und Glied trappiert und erwarten die ersten Gäste (die in dem Hotel glücklicherweise nicht schon „vor dem Aufstehen“ „ihre“ Liegen mit Handtüchern reservieren…) – aber was ist das? Einer tanzt aus der Reihe.

Hopfengärten im Regen

Endlich regnet es mal nennenswert in der Holledau – die Natur braucht das Wasser ganz dringend!

Und kaum ist die Feuchtigkeit da, schon sprießt das Grün, insbesondere der allgegenwärtige Hopfen… Also mal schnell ein paar Fotos gemacht bevor die Sonne wieder scheint und der Hopfen zwei weitere Meter gewachsen ist.