Hopfengarten im Sommer

Auf dem Weg zur Arbeit. Vollsperrung auf der A9. Alle Umfahrung tief rot. Nix geht mehr. Was tun? Schattigen Platz mit Blick auf die (leere) Autobahn suchen und mit der einzig verfügbaren Kamera – dem Handy – die morgenliche Stimmung im Hopfengarten festhalten. Manchmal kann Stau auch schön sein 😉

… aber bitte nicht jeden Morgen! – Eine gute Stunde später ging’s dann weiter.

Strommast

Früh morgens auf dem Golfplatz in Reichertshausen. Ok, ich habe die Bälle schon mal besser getroffen… Die Motivation fürs Golfen sinkt daher etwas – dafür liegt mehr Fokus auf der Motivsuche, denn dieser sonnige Tag mit ganz leichtem Nebel in der Früh ist einfach beeindruckend schön.

An einem Ort, an dem ich schon x Male war (da natürlich(!) mit voller Konzentration auf den nächsten Schlag 😉) gibt es immer wieder was zu entdecken. So zum Beispiel einen Strommast auf Loch 7. Nicht, dass ich die Leitungen nicht schon vereinzelt tatsächlich getroffen hätte… Aber als schwarz/weiß-Motiv ganz passabel.

One is wrong

Früh morgens am Strand auf Kreta: alle Liegen und Schirme sind akkurat in Reih und Glied trappiert und erwarten die ersten Gäste (die in dem Hotel glücklicherweise nicht schon „vor dem Aufstehen“ „ihre“ Liegen mit Handtüchern reservieren…) – aber was ist das? Einer tanzt aus der Reihe.

Hopfengärten im Regen

Endlich regnet es mal nennenswert in der Holledau – die Natur braucht das Wasser ganz dringend!

Und kaum ist die Feuchtigkeit da, schon sprießt das Grün, insbesondere der allgegenwärtige Hopfen… Also mal schnell ein paar Fotos gemacht bevor die Sonne wieder scheint und der Hopfen zwei weitere Meter gewachsen ist.

Auf die richtige Zeit und die richtige Perspektive kommt’s an

An diesem Baum fahre ich mehr oder minder täglich vorbei. Ja, die Euche ist schon ganz beeindruckend, aber irgendwie halt „ein Baum“. Und davon gibt es hier ja nun einige.

Kürzlich war dann der richtige Zeitpunkt für ein interessantes Foto: Abendstimmung, das Rapsfeld beginnt gerade zu blühen und die Sonne schaut genau zwischen der großen Astgabel durch und wirft einen Schatten auf die Straße, der auch die Wurzel des Baums sein könnte. Zudem treiben die Blätter im frühlingshaften Hellgrün, sind aber noch ganz zart und fast durchsichtig

Nachtrag: nur zwei Wochen später ist das Rapsfeld zwar noch „gelber“, dafür sind die Blätter der Eiche jetzt schon so dicht, dass man die Äste nicht mehr sehen kann. Ostermontag war also wirklich „der Tag“ für diese Aufnahme. Glück gehabt 🙂

Zeitfenster: 1 Minute

Kinder am Duschen, kurzer Blick aus dem Badezimmerfenster: WOW !!!!

Absolut unglaubliche Färbung des Himmels. Natürlich ist die große Kamera nicht in der Nähe. Und das Farbenspiel ändert sich quasi beim Hinschauen.

Es gilt mal wieder: die beste Kamera ist die, die man dabei hat. Also Handy gezückt und diesen fantastischen (oder kitschigen?) Moment festgehalten. In Lightroom dann die Farbdynamik an das ebene Gesehene angepasst und fertig ist die Erinnerung an diesen perfekten Augenblick.

Ausnahmsweise machen sich die orangen Natriumdampf-Straßenlaternen mal gut: einerseits passt die Farbe zum „unteren Ende“ des Himmels. Andererseits bilden sie eine Diagonale und leiten damit – zusammen mit dem schwarzen, ansteigenden „Horizont“ aus Haus und Bäumen – durch das Foto.

Apple iPhone 7+ @ 6,6 mm, 1/50s, f/2.8, ISO 160