Sonnenhut-Portrait

Sommer! Und überall im Garten blüht der Sonnenhut. Einmal gepflanzt, schon hat man ihn überall…

Fotografisch ein interessantes Motiv: nicht nur die eigentliche Blüte mit den ausladenden Blättern ist schön, sondern insbesondere die eigentliche Sammlung von Blüten in der Mitte. Und dieser Teil verändert sich über die Zeit, selbst wenn die äußeren Blütenblätter schon runterhängen und welken, ändert sich noch die Farbe, wenn die Samen so langsam reifen.

Beides sind Fokus-Stapel mit 30-40 Aufnahmen, die an ihrem jeweils schärfsten Punkt zusammengesetzt wurden. Nur so ist eine durchgängig scharfe Aufnahme möglich.

Hopfengarten im Sommer

Auf dem Weg zur Arbeit. Vollsperrung auf der A9. Alle Umfahrung tief rot. Nix geht mehr. Was tun? Schattigen Platz mit Blick auf die (leere) Autobahn suchen und mit der einzig verfügbaren Kamera – dem Handy – die morgenliche Stimmung im Hopfengarten festhalten. Manchmal kann Stau auch schön sein 😉

… aber bitte nicht jeden Morgen! – Eine gute Stunde später ging’s dann weiter.

Strommast

Früh morgens auf dem Golfplatz in Reichertshausen. Ok, ich habe die Bälle schon mal besser getroffen… Die Motivation fürs Golfen sinkt daher etwas – dafür liegt mehr Fokus auf der Motivsuche, denn dieser sonnige Tag mit ganz leichtem Nebel in der Früh ist einfach beeindruckend schön.

An einem Ort, an dem ich schon x Male war (da natürlich(!) mit voller Konzentration auf den nächsten Schlag 😉) gibt es immer wieder was zu entdecken. So zum Beispiel einen Strommast auf Loch 7. Nicht, dass ich die Leitungen nicht schon vereinzelt tatsächlich getroffen hätte… Aber als schwarz/weiß-Motiv ganz passabel.

Zufallsfund: Abstrakte Ansichten

Seltsam, nun arbeite ich seit Jahren im selben Bürogebäude und selten hat es gereizt, dort mal ein Foto zu machen. – Heute war ich mit einem Kollegen beim Mittagessen und wir haben, recht überraschen 😉, fast die ganze Zeit über Kameras und das Fotografieren geredet. Vermutlich war das der Trigger, um dann direkt vor dem Eingang gleich zwei interessante Motive zu finden:

Ein ordinärer Lichtschacht, oben mit dem typischen Rost abgedeckt. Aber zu der Jahreszeit und der Uhrzeit (was ein Zufall!) fällt das Sonnenlicht so ein, dass sich auf der Betonwand Streifen bilden. Und zusätzlich ist genau neben dem Lichtschacht ein größeres Fenster, in dem sich die Sonne so spiegelt, dass sie in annähernd gleichem Winkel auch in den Schacht fällt. Und so entsteht ein durchaus interessantes Streifenmuster.

Und dann gleich noch eine Entdeckung, direkt vor der Tür: die riesige Fußmatte vor dem Eingang gibt ja eigentlich ein schönes, grafisches Motiv ab. Dazu die Spitzen meiner Schuhe, die ebenfalls den hell-dunkel Kontrast aufgreifen und als „Störer“ das sehr strenge Muster der Fußmatte auflockern. Cooles Bild eigentlich.

Kleine Persönlichkeiten

Neben Landschaft und Natur macht das Fotografieren von Kindern (und Menschen allgemein) natürlich besonders viel Spaß – ist aber ganz anders: das Motiv steht nie still und wartet auch nicht, bis man es aus allen Richtungen betrachtet hat. Vielmehr steht Spontanität und sofortige Reaktion auf den richtigen Moment im Vordergrund.

So wie dieses Mädel: klassisches Portrait.

Oder diese beiden Damen:

Käfer

Beim Schneiden eines Busches im Garten ist mir vorhin dieser Käfer buchstäblich in die Hände gefallen. Wollten den kleinen Kerl ja eigentlich nicht stören – aber der Winterschneeball musste doch dringend mal zum Friseur…

Großer, metallisch schillernder Käfer? Mmmmhhh… Könnte sich als Fotomotiv doch eigentlich ganz gut machen. Nach einer kurzer Abkühlung (leider nur für den Käfer) im Kühlschrank (damit er nicht gar so agil ist), dann ein erster Versuch: Käfer auf weißem Papier. – Langweilig.

Dann passende Blume gesucht und mit einer schönen Ringelblume gefunden: das Organe der Blume passt perfekt zum metallischen Glanz des Käfers. Dann knapp 100 Bilder später (Schärfe passt nicht, Käfer sitzt falsch, Käfer läuft rum und zeigt nur sein Hinterteil, Käfer schei… auf die Blume, Käfer fliegt weg und im Zimmer rum, Batterie der Lichtquelle leer, …) Also irgendwann gabt es dann einen guten Schuss: diesen hier. Finde ich sehr ästhetisch und lasse Euch daher gerne teilhaben.

Kloster Scheyern – Hinter den dicken Mauern

Das benachbarte Kloster Scheyern feiert heuer sein 900 jähriges Bestehen und ermöglicht(e) aus diesem Anlass einen Blick hinter die dicken Mauern, wo sonst nur die Mönche Zutritt haben. Zudem wurden einige Exponate gezeigt, die sich normalerweise sicherlich auch eher im Schrank denn im Licht der Öffentlichkeit befinden.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung. Aber seht selbst:

One is wrong

Früh morgens am Strand auf Kreta: alle Liegen und Schirme sind akkurat in Reih und Glied trappiert und erwarten die ersten Gäste (die in dem Hotel glücklicherweise nicht schon „vor dem Aufstehen“ „ihre“ Liegen mit Handtüchern reservieren…) – aber was ist das? Einer tanzt aus der Reihe.