Fotografieren…

Fotografieren macht mir Spaß – es ist eine wunderbare Sache zum Abschalten, da man sich ganz auf die aktuelle (Licht-)Stimmung, das Finden einer interessanten Perspektive usw. konzentriert. Daher betreibe ich es seit ein paar Jahren intensiver – es ist einfach gaaaaanz anders als meine Arbeit im Büro. Zudem „zwingt“ es einen, raus in die Natur zu gehen – wenn nicht gerade die eigenen Kinder, Nachbarskinder oder… Objekt der Belichtung sind.

Seit Jahren erstellen wir jährlich Fotobücher für uns und die nähere Verwandschaft als Erinnerung an das abgelaufene Jahr. Schon häufiger wurden wir auf die Fotos darin angesprochen. Daher habe ich nun begonnen, ein paar – wie ich finde – gelungene Aufnahmen öffentlich zu machen (Facebook, Instagram). Mögen sich auch andere daran erfreuen.

Sollte Interesse bestehen, einzelne Fotografien zu erwerben, meldet Euch einfach.

Zufallsfund: Abstrakte Ansichten

Seltsam, nun arbeite ich seit Jahren im selben Bürogebäude und selten hat es gereizt, dort mal ein Foto zu machen. – Heute war ich mit einem Kollegen beim Mittagessen und wir haben, recht überraschen 😉, fast die ganze Zeit über Kameras und das Fotografieren geredet. Vermutlich war das der Trigger, um dann direkt vor dem Eingang gleich zwei interessante Motive zu finden:

Ein ordinärer Lichtschacht, oben mit dem typischen Rost abgedeckt. Aber zu der Jahreszeit und der Uhrzeit (was ein Zufall!) fällt das Sonnenlicht so ein, dass sich auf der Betonwand Streifen bilden. Und zusätzlich ist genau neben dem Lichtschacht ein größeres Fenster, in dem sich die Sonne so spiegelt, dass sie in annähernd gleichem Winkel auch in den Schacht fällt. Und so entsteht ein durchaus interessantes Streifenmuster.

Und dann gleich noch eine Entdeckung, direkt vor der Tür: die riesige Fußmatte vor dem Eingang gibt ja eigentlich ein schönes, grafisches Motiv ab. Dazu die Spitzen meiner Schuhe, die ebenfalls den hell-dunkel Kontrast aufgreifen und als „Störer“ das sehr strenge Muster der Fußmatte auflockern. Cooles Bild eigentlich.

Käfer

Beim Schneiden eines Busches im Garten ist mir vorhin dieser Käfer buchstäblich in die Hände gefallen. Wollten den kleinen Kerl ja eigentlich nicht stören – aber der Winterschneeball musste doch dringend mal zum Friseur…

Großer, metallisch schillernder Käfer? Mmmmhhh… Könnte sich als Fotomotiv doch eigentlich ganz gut machen. Nach einer kurzer Abkühlung (leider nur für den Käfer) im Kühlschrank (damit er nicht gar so agil ist), dann ein erster Versuch: Käfer auf weißem Papier. – Langweilig.

Dann passende Blume gesucht und mit einer schönen Ringelblume gefunden: das Organe der Blume passt perfekt zum metallischen Glanz des Käfers. Dann knapp 100 Bilder später (Schärfe passt nicht, Käfer sitzt falsch, Käfer läuft rum und zeigt nur sein Hinterteil, Käfer schei… auf die Blume, Käfer fliegt weg und im Zimmer rum, Batterie der Lichtquelle leer, …) Also irgendwann gabt es dann einen guten Schuss: diesen hier. Finde ich sehr ästhetisch und lasse Euch daher gerne teilhaben.

Kloster Scheyern – Hinter den dicken Mauern

Das benachbarte Kloster Scheyern feiert heuer sein 900 jähriges Bestehen und ermöglicht(e) aus diesem Anlass einen Blick hinter die dicken Mauern, wo sonst nur die Mönche Zutritt haben. Zudem wurden einige Exponate gezeigt, die sich normalerweise sicherlich auch eher im Schrank denn im Licht der Öffentlichkeit befinden.

Eine absolut sehenswerte Ausstellung. Aber seht selbst:

One is wrong

Früh morgens am Strand auf Kreta: alle Liegen und Schirme sind akkurat in Reih und Glied trappiert und erwarten die ersten Gäste (die in dem Hotel glücklicherweise nicht schon „vor dem Aufstehen“ „ihre“ Liegen mit Handtüchern reservieren…) – aber was ist das? Einer tanzt aus der Reihe.

Kreta: Kloster Arkadi

Einer der „must see“-Plätze auf Kreta ist das alte Kloster Arkadi, ziemlich zentral in der Nähe von Rethymno gelegen. Neben der historischen Bedeutung ist es auch einfach ein toller Ausflug mit landschaftlich schöner Anfahrt und ein fotogener Gebäudekomplex.

Lost places

Auf Kreta gibt es eine durchaus empfehlenswerte kleine Wanderung durchs „Tal der Mühlen“ in der Nähe von Iraklion. Angenehm kühl, nicht überlaufen und landschaftlich interessant. Und eben viele alte, aufgelassene Ölmühlen, die sich die Natur zurückerobert hat.

Hopfengärten im Regen

Endlich regnet es mal nennenswert in der Holledau – die Natur braucht das Wasser ganz dringend!

Und kaum ist die Feuchtigkeit da, schon sprießt das Grün, insbesondere der allgegenwärtige Hopfen… Also mal schnell ein paar Fotos gemacht bevor die Sonne wieder scheint und der Hopfen zwei weitere Meter gewachsen ist.

Ein tiefer Blick…

… nein, nicht ins Glas. Vielmehr in den Samenstand eines Zierlauchs. Leider hatte den eines unserer Kinder kürzlich knapp unter der Blüte abgeschnitten und weggeworfen… 🙁 Und nach ein paar Tagen in der Vase (und ohne Wasser…) wurde aus der Blüte dann dieses Kunstwerk der Natur: im Innern hatte sich eine Art „Zwiebel“ gebildet, die durch die strahlenartigen Arme der eigentlichen Blütenkugel eingefasst wird. Ein Hingucker, oder?

Schönen Muttertag!

Statt Blumen gibt’s von mir heute – ta-taaa! – eine Blume 🙂

Nachdem das tränende Herz letztes Jahr riiiiesig war und dann von der Trockenheit und Hitze überrascht, sehr schnell verblühte, ist es dieses Jahr doch eher ein mageres Pflänzchen. Nun ja: ein nettes Motiv in Herzform, passend zum Muttertag (oder sonstigen Anlässen) gibt es trotzdem ab.

Ist wieder mal eine Aufgabe für das Fokus Stacking – war allerdings echt schwierig, da der Wind immer wieder diesen zarten Zweig bewegt hat und so ich ja doch so 30 Bild mit leicht unterschiedlichem Fokus aber Motiv an der gleichen Stelle brauche… Und ich wollte von der kärglichen Pflanze nicht auch noch was abschneiden, um die Aufnahme dann drinnen am Schreibtisch zu machen. Aber irgendwann ging’s dann mal für 30 Sekunden ohne Wind 🙂

Küchenschelle

Noch ein weiteres Foto aus der „Küchenschellen-Serie“ – es hat einfach zu viel Spaß gemacht, sich an dem einen Objekt auszutoben: diesmal nur ein Teilausschnitt, Licht von hinten, wieder ca. 50 Bilder im Fokus-Stapel, um die enorme Schärfentiefe hinzubekommen – eine filigrane Arbeit, den Schärfering des Objektiv immer nur einen Hauch weiterzudrehen (dafür aber immer den gleichen „Hauch“…). Dank der neuen Intervallaufnahmefunktion meiner Sony a7iii aber zumindest recht komfortabel machbar.